Der Park

Das Castello di Buttrio, das von einem Park umgeben ist, erstrahlt wieder in neuem Glanz dank der umfangreichen Restaurierung durch Alessandra Felluga, die sich gewissenhaft bemühte, das historische Vermächtnis zu bewahren, es instand zu setzen und es in die Welt des betriebseigenen Weinanbaus miteinzubinden. Bei einem Spaziergang auf dem Gelände kann man die ansehnlichen Restaurierungen bewundern und den herrlichen Park erkunden, der bis zu den stufenförmig angelegten Weinbergen reicht und von wo aus man einen atemberaubenden Blick bis zum Golf von Triest hat.

Die Villa aus dem 18. Jahrhundert

Den Gästen fallen zuerst die massiven Steinsäulen ins Auge, die ein Tor aus dem frühen 20. Jahrhundert umrahmen, verziert mit edlem Dekor im Jugendstil sowie dem Wappen und den Initialen des Barons Elio Morpurgo (1858-1944). Danach fällt der Blick auf die Villa aus dem 18. Jahrhundert, mit ihrer neoklassizistischen Fassade und Intarsien im Jugendstil, in welcher sich die Zimmer des komfortablen Weinresorts befinden.

Der Palast aus dem 17. Jahrhundert

Der Garten wird von einem Adelspalast aus dem 17. Jahrhundert begrenzt. Dieser Palast liegt zwischen einem quadratischen Turm auf der einen und einem neugotischen runden Turm mit Zinnenkranz auf der anderen Seite. Beide Türme sind aus Sichtmauerwerk gearbeitet. Der Palast besticht durch seinen Rundbogeneingang, drei Fenstertüren mit Steinbrüstung im ersten Stock und durch eine Reihe kleiner ellipsenförmiger Fenster im Dachgeschoss, über denen das durchgehende gezahnte Kranzgesims verläuft.

Die landwirtschaftlichen Gebäude und die Stallungen

In das Mauerwerk der landwirtschaftlichen Gebäude und der daneben angebauten Stallungen wurden teilweise die Strebepfeiler miteingegliedert, die die Mauern des alten Schlosses stützten, von dem noch heute einige Teile des Zinnenkranzes der Ringmauern erhalten sind, die die Gärten umschließen.

Die Kirche

Wenn man an der Locanda vorbeigeht, gelangt man zu der Kirche aus dem 14. Jahrhundert der beiden Heiligen Gervasius und Protasius, die wie geschaffen für Hochzeiten ist. Von dort aus führt ein ringförmig angelegter Weg durch den Park rund um den Hügel, auf dem man einen Spaziergang machen und die Arbeit in den Weinbergen verfolgen kann, inmitten von Zypressen, Magnolien, Hain- und Hopfenbuchen, Nussbäumen, Lorbeerbäumen sowie Libanon-Zedern und See-Kiefern.

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