Alessandra Felluga: von der Familiendynastie zum Alleingang

Ein Name kann beim Wein alles bedeuten. Alessandra Felluga zu heißen und einen so berühmten Nachnamen zu tragen, ist ein Privileg, aber auch und vor allem eine große Verantwortung. Wein ist Tradition und Innovation zugleich, er muss der Traube gerecht werden und den Charakter des Ortes respektieren und hervorheben. Dies sind für mich die Grundvoraussetzungen für einen Weinbau, der sich durch Qualität und Einmaligkeit auszeichnet. Der Wein ist eine Frage von Charakter und Stil und ich glaube, dass in den Weinen des Castello di Buttrio meine Art zu leben, zu lieben und, warum nicht, auch Herausforderungen anzunehmen, deutlich erkennbar ist. Das Castello di Buttrio ist mein Unternehmen, das zu einem Mikrokosmos werden soll, in dem die unterschiedlichen Aspekte, aus denen es besteht, als Gesamtheit und Teil einer vollständigen sensorischen Wahrnehmung zum Ausdruck kommen.
(Alessandra Felluga)

Aus diesem Grund hat Alessandra Felluga in den Weinbergen eine Locanda – ein Speiselokal – und ein kleines, charmantes Weinresort eingerichtet, wo Gäste empfangen werden, die einen ruhigen und entspannten Aufenthalt verbringen, die ländliche Ausstrahlungskraft und die stets wechselnden Farbtöne der geliebten Rebsorten genießen möchten.

An diese Gäste richtet sich das Angebot, die Art und Weise, wie sie das Erbe interpretiert, das sie als Winzerin übernommen hat, direkt vor Ort kennenzulernen. Sie handelt mit Respekt für das Gebiet, ein Grundsatz, den sie als Unternehmerin und auch als Mutter gegenüber den zukünftigen Generationen für ihre Pflicht hält. Engagement, Entscheidungskraft, Ausdauer, Hingabe – Werte, die sie auch mit allen Mitarbeitern teilt – haben im Laufe der Jahre immer mehr Früchte getragen und die Erreichung eines gemeinsamen Ziels in greifbare Nähe rücken lassen: Weine zu erzeugen, die als Maßstab für die DOC Friuli Colli Orientali gelten.

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