Die Weinlesen

Die Weinlese 2015

Ideales Klima, starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht gegen Ende August und Anfang September, viel Sonne im Sommer und ausreichend Regen. Optimale klimatische Elemente, die keine gesundheitlichen Auswirkungen auf die Trauben hatten: ausgeglichene Säure, Bouquet und Aroma. Beginn der Lese um den 20.-25. August mit den frühen Sorten und Ende Anfang Oktober mit den roten Trauben wie den Pignolo. Man schätzt einen Anstieg der Produktion von 15% gegenüber 2014.

Die Weinlese 2014

Die Weinlese 2014 zeichnet sich durch einen geringen Produktionsrückgang der Trauben, einen geringeren Alkoholgehalt und eine Erhöhung des Säuregehaltes aus: diese Charakteristiken sind das Ergebnis einer besonderen klimatischen Situation im Frühling und Sommer. Der geringere Alkoholgehalt hat jedoch keinen Einfluss auf die Qualität des Weins, er liegt ganz im Gegenteil im Trend zu leichteren, frischen und mineralhaltigen Weinen. Die Produktion 2014 ist gegenüber dem Vorjahr um 10-15% gesunken, verursacht durch die besonderen klimatischen Verhältnisse und eine aufmerksame Auslese der Trauben bei der Ernte.

Die Weinlese 2013

Die Traubenlese begann Mitte September und der Klimaverlauf führte zu einer Rückkehr der klassischen organoleptischen Eigenschaften mit ausgezeichnetem Aromagehalt der Trauben. Dem verspäteten Frühling mit viel Regen folgte ein heißer und sonniger Sommer; dadurch konnten die Trauben über einen längeren Zeitraum hinweg optimal reifen, wodurch die Konzentrationen der Jahre 2011 und 2012 vermieden wurden. Zu dem langsamen Reifeprozess kamen deutliche Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, so dass die Trauben ausgewogen reiften und beste Qualität versprachen.

Die Weinlese 2012

Aufgrund des unnormalen Verlaufs der Saison fiel der Ertrag um mindestens 20% geringer als 2011 aus. Auf einen besonders harten Winter mit Temperaturen weit unter dem Durchschnitt folgte ein kalter Frühling mit vielen Niederschlägen. Dadurch wurde der Ertrag pro Rebstock stark gemindert. Durch die ungewöhnlich trockene Hitze in den Sommermonaten begann die Lese der weißen Rebsorten bereits Ende August und die der roten Rebsorten um den 20. September. Dank der sorgfältigen Pflege der Weinberge wurden gesunde Trauben mit schöner Säure und geringem pH-Wert gelesen; 2012 war ein Jahr mit leichten, frischen und wunderbar aromatischen Weinen.

Die Weinlese 2011

Trotz des untypischen Klimaverlaufs war die Lese im Jahr 2011 gut, auch wenn der Ertrag um 20% geringer ausfiel als im Vorjahr. Die Traubenlese wurde vorgezogen und erfolgte vorwiegend in den frühen Morgenstunden. Durch den warmen und sonnigen Frühling setzte die Blüte früher als sonst ein, während der Regen und die niedrigen Temperaturen im Juli optimale Voraussetzungen für Weißweine mit intensiveren Aromen schufen. Im August stiegen die Temperaturen an und der September war trocken, heiß, mit viel Sonne und deutlichem Temperaturabfall in der Nacht. Durch diese günstigen Bedingungen konnten die roten Rebsorten voll ausreifen und dezente Tannine sowie eine Struktur entwickeln, in der das Gebiet verstärkt zum Ausdruck kommt.

Die Weinlese 2010

Die Traubenlese wurde leicht vorgezogen und begann in der ersten Septemberwoche. Der regnerische Sommer hat die Vegetationszeit verlängert. Die Trauben reiften allgemein langsamer und die eher niedrigen Temperaturen mit deutlichen Schwankungen bereits zu Reifebeginn begünstigten die weißen Rebsorten, vor allem die aromatischen Weißweine 2010. Durch den üppigeren Wuchs gepaart mit den niedrigeren Temperaturen enthielten die Pflanzen mehr Apfelsäure und weniger Zucker als die vorhergehenden Jahrgänge, jedoch mit einem Alkoholgehalt von über 12.5°. Der geschätzte Ertrag war im Vergleich zu 2009 gleichbleibend oder etwas geringer (5%).

Die Weinlese 2009

Die Traubenlese 2009 begann früh, gleich nach Mariä Himmelfahrt, dauerte sehr lange und wurde nie durch Regen beeinträchtigt. Die mikroklimatischen Unterschiede der einzelnen Gebiete und Parzellen kamen deutlich zum Ausdruck. Der optimale Reifegrad der Trauben wurde bei der gleichen Rebsorte zu unterschiedlichen Zeitpunkten erreicht, je nach Lage der Weinberge, Mikroklima, Boden und Erziehungsform des Rebstocks. Die Unterschiede bei der Lese lagen teilweise bei über einer Woche. Der Regen Ende August und der plötzliche nächtliche Temperaturabfall haben das Aromagefüge der Trauben verbessert. Der geschätzte Ertrag war im Vergleich zu 2008 gleichbleibend oder etwas geringer. Wenig Säure und Zuckergehalt im Durchschnitt.

Die Weinlese 2008

Die vielen Niederschläge im Frühling und die niedrigen Temperaturen während der Blüte führten zu einem geringeren Fruchtansatz und spärlich bestückten Trauben, insbesondere bei den Rebsorten Merlot und Chardonnay. Dank des schönen Wetters mit warmen und sonnigen Tagen im August und September konnten die Trauben schneller reifen. Normaler Lesebeginn bei dem Sauvignon, später jedoch verzögerte sich die Lese der gesunden, reifen Trauben so sehr, dass der Tocai Friulano, Malvasia und Chardonnay fast schon spät geerntet wurden. Der geschätzte Ertrag fiel im Vergleich zu 2007 um ca. 15%-20% geringer aus. Der Säuregehalt war normal und die Zuckerkonzentration lag im Durchschnitt.

Die Weinlese 2007

Die Traubenlese 2007 fand sehr früh statt, gleich nach Mariä Himmelfahrt. Durch den Hagel Anfang Juli, der zwar leicht war, platzten die Beeren auf. Glücklicherweise konnten die angeschlagenen Trauben durch die hohen Temperaturen Ende Juli ganz trocknen und es bildete sich keine Fäulnis. Durch gezieltes Teilentblättern am Fruchtansatz je nach Jahrgang wurde der Befall durch Grauschimmel verhindert und die Sonneneinstrahlung so gesteuert, dass die Trauben nicht in der Sonne verbrannten. Die Beerengröße lag beim größten Teil der Rebsorten weit über dem Durchschnitt. Der Ertrag verzeichnete einen leichten Anstieg von 15%-20% im Vergleich zu 2006.

Weitere Informationen