Im Land der DOC Friuli Colli Orientali

Der Wein ist zudem ureigener Ausdruck seiner Rebsorte aber vor allem unverwechselbarer Ausdruck des Terroirs. Ein nicht übersetzbarer Begriff, der gleich vier Elemente beinhaltet: Klima, Geologie, Ausrichtung und Boden, das heißt der Ort, an dem sich der Rebstock auf einzigartige Weise entwickeln kann. Das Terroir der Weine des Castello di Buttrio zeichnet sich aus durch:

Das Klima

Die Klimazone, die sich am besten für das Wachstum des Rebstocks eignet, liegt zwischen dem 39. und 49. Breitenkreis und hat eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 10 bis 20°C. Die Ländereien von Buttrio befinden sich auf dem 46. Breitenkreis.

Die Geologie

Der geologische Aspekt hat mit dem Gestein zu tun. Aus dem Muttergestein bildet sich der Boden, der je nach Ausgangssituation bestimmte chemisch-physikalische Eigenschaften aufweist. Die Wurzeln des Rebstocks, die im stetigen Austausch mit dem Boden des Muttergesteins stehen, nehmen die Elemente auf, die später den Wein auszeichnen.

Die Ausrichtung

Der römische Agronom L.M. Columella sagte „Vitis amat apricis colles” und Vergil beobachtete in seinen Eklogen „Duceret apricis in collibus uva colorem”. Bereits in diesen Sätzen „der Rebstock liebt sonnige Hügel” und „auf sonnigen Hügeln wird der Traube Farbe verliehen” ist die symbiotische Beziehung zwischen der Pflanze und der für sie geeigneten Ausrichtung erkennbar. Es ist weitläufig bekannt, dass Hügel der ideale Ort sind, um großartige Weine zu erzeugen, da sich dort die Lichtenergie konzentriert, die erforderlich ist, damit die Pflanze ihre Lebensfunktionen optimal ausführen kann.

Der Boden

Das Muttergestein besteht aus abwechselnden Schichten aus Mergel und Sandstein sowie dünnen Flysch-Lagen und ist hier unter dem Begriff „Ponca“ bekannt. Das Gestein bietet dem Rebstock und der Traube einen Boden, der für die Erzeugung mineralischer, frischer Weine mit unverwechselbarem Eigencharakter bestens geeignet ist.

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